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Kiwanis Club Stäfa
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2014 kiwanis club stäfa

1500 Ballone für einen guten Zweck

Von Carole Bolliger Aktualisiert am 13.04.2015

Der Serviceclub Kiwanis International hat am Samstag seinen 100. Geburtstag gefeiert. Jeder Club liess 100 Ballone steigen. Die Clubs um den Zürichsee taten sich zusammen und liessen 1500 Ballone vom Schiff aus los.

Fleissig füllten die Frauen und Männer die blauen und weissen Ballone mit Gas. Immer wieder gab es einen Knall, und ein Ballon zerplatzte. «Die Ballone sind biologisch komplett abbaubar, deshalb sind sie sehr empfindlich», erklärte Werner Häberling. Er ist Leiter von insgesamt sieben Kiwanis-Clubs am Zürichsee, im Glarus und im Säuliamt und hat den Anlass mitorganisiert.

Am Samstag feierte der Serviceclub Kiwanis International sein 100-Jahr-Jubiläum, und zu diesem Geburtstag liessen die 201 Kiwanis-Clubs in der Schweiz und Liechtenstein alle zeitgleich um 11.30 Uhr Ballone in die Luft steigen. «Die Idee war, dass jeder Club 100 Ballone steigen lässt. Die 15 Clubs rund um den Zürich­see wollten aber mehr Aufmerksamkeit erreichen und haben sich deshalb zusammengetan», so Häberling. An jedem Ballon hing eine Wettbewerbskarte, die an regionalen Märkten und in Schulen verteilt worden waren.

Bewilligung von Skyguide

Kurz vor 11 Uhr fuhr das Schiff Mönchhof am Hafen in Thalwil vor. Beladen mit etwa 20 Kiwanerinnen und Kiwanern aus Clubs vom rechten Zürichseeufer und mit 750 gefüllten Ballonen. Auch die gut 25 Frauen und Männer aus dem Bezirk Horgen fanden noch ein Plätzchen mit ihren Ballonen. Zwischen Oberrieden und Erlenbach hielt das Schiff dann in der Mitte des Sees. Nur noch ein paar Minuten, dann konnte das Spektakel starten.

Um 1500 Ballone gleichzeitig steigen zu lassen, mussten die Verantwortlichen die Bewilligung vom Bundesamt für Luftfahrt (Bazl) und von der Flugsicherungsgesellschaft Skyguide am Flughafen Zürich einholen. «Wir haben das O. K. von Skyguide erhalten, der Luftraum steht unter Beobachtung», sagte Werner Häberling. Um Punkt 11.30 Uhr – das Schiffshorn gab den Startschuss – liessen die Kiwanerinnen und Kiwaner die blauen und weissen Ballone von den Besen, an denen sie befestigt waren. Die meisten Ballone fanden den Weg in den Himmel, wo sie schon nach nur wenigen Minu ten in den Wolken verschwanden. Einige verfingen sich am Schiffsmast oder landeten gleich im Wasser. Trotzdem zeigte sich Werner Häberling sehr zufrieden mit der Aktion und freute sich, dass alles geklappt hatte.

Die 15 Clubs rund um den Zürichsee spendeten für jeden Ballon einen Franken. Die 1500 Franken kommen dem Projekt Eliminate zugute. Zusammen mit Unicef sammelt Kiwanis weltweit Geld, um Starrkrampf und Tetanus in 38 Entwicklungsländern zu bekämpfen. Allein die Schweizer Clubs haben bis heute fast zwei Millionen Franken gesammelt, was die Impfung von 386 000 Frauen und Kindern ermöglicht.

(Zürichsee-Zeitung)

Erstellt: 13.04.2015, 08:23 Uhr